Regulatorische Workflows bauen, im Studium.
Im Legal Tech Certificate Program der WU Wien lernen Studierende des Wirtschaftsrechts, mit UNOY regulatorische Workflows zu bauen. Nicht als Demo, sondern als Teil des Curriculums.
Im Einsatz
Arbeit. Erledigt.
Das Zentrum für Legal Tech an Österreichs führender Wirtschaftsuniversität.
Das WU Legal Tech Center wurde 2021 an der Wirtschaftsuniversität Wien gegründet, als interdisziplinäres Zentrum an der Schnittstelle von Recht, Technologie und Digitalisierung. Es untersucht, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeit von Juristen, das Zusammenleben von Bürgern und den demokratischen Rechtsstaat auswirkt. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Assoc. Prof. Dr. Claudia Wutscher und Mag. Sophie Martinetz.
Herzstück der Lehre ist die School of Legal Tech mit dem Legal Tech Certificate Program, einem Zertifikatsprogramm für Studierende des Master-Studiengangs Wirtschaftsrecht. In zwölf Sessions pro Semester arbeiten die Studierenden mit IT-Experten, Anwälten, Start-up-Gründern und Praktikern an den Grundlagen von Legal Tech: von künstlicher Intelligenz über Process Automation bis hin zu No-Code-Plattformen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weil Wissensarbeit nicht nur verstanden, sondern geübt werden muss.
Die juristische Ausbildung vermittelt, wie man Recht anwendet. Was sie selten vermittelt: wie man die Arbeit organisiert, die daraus entsteht. Die Verträge prüfen, die Fristen einhalten, die Dokumente strukturieren, die Ergebnisse nachvollziehbar machen, das lernt man im Beruf. Oder eben nicht.
UNOY ist im Legal Tech Certificate Program der WU nicht als Showcase vertreten, sondern als Arbeitswerkzeug. Studierende bauen mit UNOY regulatorische Workflows, nicht in einer Simulation, sondern mit einer Plattform, die im Echteinsatz bei Kanzleien, Versicherungen und Beratungshäusern steht. Sie lernen, wie man Fachwissen in einen strukturierten Ablauf überführt, wie man Prüflogiken definiert und wie man Ergebnisse kontrollierbar macht.
Das ist uns wichtig, weil UNOY für Wissensarbeiter gebaut ist, und Juristen zu den anspruchsvollsten Wissensarbeitern gehören. Wenn wir wollen, dass die nächste Generation von Juristen mit diesen Werkzeugen arbeitet, müssen wir ihnen den Zugang ermöglichen, bevor sie in der Kanzlei stehen.
Arbeit rein, Ergebnis raus
Was Studierende einbringen
- school Rechtliches Fachwissen aus dem Studium
- description Konkreter Vorgang aus dem Rechtsbereich
- checklist Regulatorische Anforderungen und Prüfkriterien
- lightbulb Neugier und den Willen, Dinge anders zu machen
Was sie mit UNOY bauen
- → Workflow im No-Code-Designer modellieren
- → Prüflogiken und Entscheidungsregeln konfigurieren
- → Eingabefelder und Ausgabeformate definieren
- → Workflow testen und iterieren
- → Ergebnis präsentieren und reflektieren
Was dabei entsteht
- ✓ Ein funktionierender regulatorischer Workflow
- ✓ Verständnis für die Brücke zwischen Recht und Technologie
- ✓ Praktische Erfahrung mit einer Produktionsplattform
- ✓ Legal Tech Certificate der WU Wien
12
Sessions pro Semester
Seit 2021
WU Legal Tech Center
No Code
Studierende bauen selbst
Kostenlos
Teilnahme am Certificate Program
Wenn Studierende im Studium erleben, was ein regulatorischer Workflow leisten kann, stellen sie im Beruf andere Fragen. Das verändert nicht nur ihre Arbeit, es verändert die Kanzlei.
Legal Tech Certificate Program, 12 Sessions, ein Zertifikat.
Das Legal Tech Certificate Program richtet sich an Studierende des Master-Studiengangs Wirtschaftsrecht an der WU Wien. In zwölf Sessions pro Semester erarbeiten die Studierenden gemeinsam mit Praktikern, IT-Experten, Anwälten, Legal-Tech-Gründern, die Grundlagen der digitalen Rechtsarbeit. Die Themen reichen von künstlicher Intelligenz und Process Automation über die Digitalisierung von Kanzleien bis hin zum praktischen Einsatz von No-Code-Plattformen.
UNOY ist im Programm dort verankert, wo es um den Übergang vom Konzept zur Umsetzung geht. Studierende nehmen einen konkreten Rechtsbereich, definieren Prüfregeln und Entscheidungslogiken und bauen daraus einen funktionierenden Workflow. Sie erleben, dass die Herausforderung nicht in der Technik liegt, sondern in der Klarheit des Denkens: Welche Frage wird zuerst geprüft? Welche Information braucht man dafür? Was passiert, wenn die Antwort unklar ist?
Für Studierende, die das Master-Programm Wirtschaftsrecht absolvieren, zählt das Certificate Program gleichzeitig als Fachseminar. Wer mindestens zehn der zwölf Sessions besucht, erhält das Zertifikat.
Weil die nächste Generation von Juristen mit diesen Werkzeugen arbeiten wird.
UNOY ist für Wissensarbeiter gebaut. Juristen sind die anspruchsvollsten unter ihnen, sie arbeiten mit komplexen Regelsystemen, unter Zeitdruck, mit hohen Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Korrektheit. Wenn eine Plattform für sie funktioniert, funktioniert sie für alle.
Deshalb unterrichten wir an der Universität. Nicht um Studierende zu rekrutieren, sondern weil wir daran glauben, dass das Wissen um strukturierte Wissensarbeit früh vermittelt werden muss. Ein Jurist, der im Studium erlebt hat, wie man einen Prüfworkflow baut, wird im Beruf nicht akzeptieren, dass dieselbe Arbeit manuell und unstrukturiert passiert. Das verändert nicht nur einzelne Personen, es verändert ganze Organisationen.
Die Zusammenarbeit mit der WU ist für uns kein Marketing. Es ist ein Beitrag zur Ausbildung, und ein Bekenntnis dazu, dass die Werkzeuge, die wir bauen, offen und zugänglich sein sollen.
Was wir an der Universität gelernt haben.
Erstens: Studierende stellen andere Fragen als Praktiker. Sie fragen nicht zuerst nach Features oder Kosten. Sie fragen: Warum muss das so sein? Warum kann man das nicht anders lösen? Diese Fragen zwingen uns, unsere Annahmen zu überprüfen, und machen das Produkt besser.
Zweitens: Der schwierigste Schritt beim Workflow-Bauen ist nicht die Technik. Es ist die Übersetzung von Fachwissen in Regeln. Studierende erleben das unmittelbar: Sie kennen das Recht, aber wenn sie einen Workflow bauen müssen, der eine Vertragsprüfung strukturiert, müssen sie ihr Wissen in eine andere Form bringen. Das ist die eigentliche Kompetenz, die Legal Tech erfordert.
Drittens: Wenn Studierende einmal erlebt haben, was möglich ist, akzeptieren sie den Status quo nicht mehr. Das ist der nachhaltigste Effekt der Lehre. Die Absolventen des Certificate Programs werden in ihren Kanzleien und Rechtsabteilungen andere Gespräche führen, weil sie wissen, dass es anders geht.
Technischer Deep Dive: So wird UNOY im Studium eingesetzt
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No-Code-Workflow-Designer
Studierende modellieren regulatorische Prüfabläufe visuell, ohne Programmierkenntnisse. Die Fachlogik kommt aus dem Studium.
Prüflogiken und Entscheidungsregeln
Studierende definieren Prüffragen, Bewertungskriterien und Entscheidungspfade, und erleben, wie präzise man denken muss, damit ein Workflow funktioniert.
Sandbox-Umgebung
Jede Studierendengruppe arbeitet in einem eigenen, isolierten Bereich. Testdaten und Workflows sind von der Produktionsumgebung getrennt.
Iteratives Testen
Workflows werden mit Testfällen geprüft, angepasst und verbessert. Studierende lernen, dass ein Workflow nie beim ersten Versuch perfekt ist.
Produktionsnahe Plattform
Studierende arbeiten mit derselben Plattform, die bei Kanzleien und Unternehmen im Echtbetrieb läuft, kein vereinfachtes Lehr-Tool.
Audit Trail und Nachvollziehbarkeit
Jeder Workflow-Schritt wird protokolliert. Studierende lernen von Anfang an, warum Nachvollziehbarkeit in regulierten Umgebungen entscheidend ist.
Präsentation und Reflexion
Am Ende des Semesters präsentieren die Studierenden ihre Workflows, nicht nur die Technik, sondern auch die Designentscheidungen und Lessons Learned.
Weitere Kundenfälle
Juridicum Wien
Steuerrecht trifft Technologie, UNOY in KU TaxTech am Institut für Finanzrecht
SKW Schwarz
Auftragsvereinbarungen prüfen, Playbooks verwalten, Prüfaufträge freigeben
PwC Österreich
Kundenprojekte bauen, supervisen, skalieren, als Big-Four-Kooperationspartner
UNOY in der Lehre oder im Unternehmen. Wir zeigen Ihnen wie.
30 Minuten. Ihr konkreter Anwendungsfall. Kein Folienvortrag.